Unfälle

Zurück zur Früherkennung

Stürze

~1'700

Todesfälle pro Jahr in der Schweiz

Verkehrsunfälle

~250

Todesfälle pro Jahr in der Schweiz

Verhältnis

≈ 7×

Mehr Todesfälle durch Stürze als durch Verkehrsunfälle

Quick Answer

Was sind die häufigsten tödlichen Unfälle?

In der Schweiz entfallen die meisten tödlichen Unfälle auf Stürze, dahinter folgen Verkehrsunfälle, Vergiftungen und weitere Unfallarten. Besonders im Alter steigt das Risiko für schwere Folgen nach einem Sturz deutlich an.

Verteilung

Tödliche Unfälle in der Schweiz

Stürze75%
Verkehrsunfälle11%
Vergiftungen5%
Sonstige Unfälle9%

Risiko nach Alter

Zwei verschiedene Welten

20 bis 50 Jahre

Risiko durch Verhalten

  • Verkehrsunfälle
  • Alkohol
  • Ablenkung
  • Schlafmangel
  • Risikosport

Key Insight: In jungen Jahren gehören Unfälle zu den wichtigsten vermeidbaren Todesursachen.

65 Jahre und älter

Risiko durch Reserven

  • Stürze
  • Muskelverlust
  • Sehschwäche
  • Gleichgewichtsprobleme
  • Medikamentennebenwirkungen

Key Insight: Im Alter wird oft nicht der Sturz selbst gefährlich, sondern die Folgen wie Hüftfrakturen, Immobilität und Komplikationen.

Risikofaktoren

Was das Risiko erhöht

Muskelverlust

Weniger Muskelmasse erhöht das Risiko für Stürze und schwere Verletzungen.

Schlechte Balance

Einer der wichtigsten und gleichzeitig am besten trainierbaren Risikofaktoren.

Schlafmangel

Beeinträchtigt Reaktionszeit, Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen.

Alkohol

Erhöht das Risiko für Verkehrsunfälle und für Stürze gleichermassen.

Medikamente

Insbesondere Opioide und Benzodiazepine erhöhen das Sturzrisiko.

Sehverlust

Gefahren werden später erkannt, die Orientierung leidet.

Hörverlust

Reduziert die Wahrnehmung von Warnsignalen im Alltag.

Unsichere Wohnumgebung

Lose Teppiche, schlechte Beleuchtung und fehlende Haltegriffe.

Schutzfaktoren

Was wirklich schützt

Krafttraining

Gehört zu den wirksamsten Schutzfaktoren gegen Stürze im Alter.

Balance Training

Verbessert Stabilität, Reaktionsfähigkeit und Selbstvertrauen.

Ausreichend Schlaf

Reduziert Reaktionsfehler und Unfallrisiken im Alltag.

Regelmässige Sehtests

Verbessern die Wahrnehmung von Gefahren und Hindernissen.

Sicheres Zuhause

Kleine Anpassungen wie Haltegriffe und Beleuchtung haben grosse Wirkung.

Defensives Fahren

Wichtiger Schutzfaktor im jüngeren und mittleren Lebensalter.

Früherkennung

Was regelmässig überprüfen?

Longevity Insight

Die wichtigste Unfallprävention verändert sich mit dem Alter.

Mit 30

Schutz vor allem durch sicheres Verhalten im Strassenverkehr, ausreichend Schlaf und einen bewussten Umgang mit Alkohol.

Mit 70

Schutz durch Muskelmasse, Balance, Sehvermögen und eine sichere Wohnumgebung mit Haltegriffen und guter Beleuchtung.

Erste Hilfe

Erste Hilfe Kurse

Ein aktueller Erste-Hilfe-Kurs ist eine der einfachsten und zugleich wirksamsten Investitionen in die Sicherheit von Familie, Freunden und Mitmenschen.

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Notrufnummern Schweiz

144

Sanität

117

Polizei

118

Feuerwehr

1414

Rega

FAQ

Häufige Fragen

Quellen

Datengrundlage und Referenzen

Schweizer Zahlen basieren auf BFU, ASTRA und dem Bundesamt für Statistik. Internationale Evidenz aus WHO, CDC, Cochrane Reviews und peer-reviewter Literatur.

Schweiz

+
  1. BFU – Beratungsstelle für Unfallverhütung
  2. ASTRA – Bundesamt für Strassen
  3. Bundesamt für Statistik (BFS)

International

+
  1. WHO – Falls
  2. CDC – Older Adult Falls
  3. Cochrane – Exercise for preventing falls
  4. British Journal of Sports Medicine