Unfälle
Stürze
~1'700
Todesfälle pro Jahr in der Schweiz
Verkehrsunfälle
~250
Todesfälle pro Jahr in der Schweiz
Verhältnis
≈ 7×
Mehr Todesfälle durch Stürze als durch Verkehrsunfälle
Quick Answer
Was sind die häufigsten tödlichen Unfälle?
In der Schweiz entfallen die meisten tödlichen Unfälle auf Stürze, dahinter folgen Verkehrsunfälle, Vergiftungen und weitere Unfallarten. Besonders im Alter steigt das Risiko für schwere Folgen nach einem Sturz deutlich an.
Verteilung
Tödliche Unfälle in der Schweiz
Risiko nach Alter
Zwei verschiedene Welten
20 bis 50 Jahre
Risiko durch Verhalten
- Verkehrsunfälle
- Alkohol
- Ablenkung
- Schlafmangel
- Risikosport
Key Insight: In jungen Jahren gehören Unfälle zu den wichtigsten vermeidbaren Todesursachen.
65 Jahre und älter
Risiko durch Reserven
- Stürze
- Muskelverlust
- Sehschwäche
- Gleichgewichtsprobleme
- Medikamentennebenwirkungen
Key Insight: Im Alter wird oft nicht der Sturz selbst gefährlich, sondern die Folgen wie Hüftfrakturen, Immobilität und Komplikationen.
Risikofaktoren
Was das Risiko erhöht
Muskelverlust
Weniger Muskelmasse erhöht das Risiko für Stürze und schwere Verletzungen.
Schlechte Balance
Einer der wichtigsten und gleichzeitig am besten trainierbaren Risikofaktoren.
Schlafmangel
Beeinträchtigt Reaktionszeit, Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen.
Alkohol
Erhöht das Risiko für Verkehrsunfälle und für Stürze gleichermassen.
Medikamente
Insbesondere Opioide und Benzodiazepine erhöhen das Sturzrisiko.
Sehverlust
Gefahren werden später erkannt, die Orientierung leidet.
Hörverlust
Reduziert die Wahrnehmung von Warnsignalen im Alltag.
Unsichere Wohnumgebung
Lose Teppiche, schlechte Beleuchtung und fehlende Haltegriffe.
Schutzfaktoren
Was wirklich schützt
Krafttraining
Gehört zu den wirksamsten Schutzfaktoren gegen Stürze im Alter.
Balance Training
Verbessert Stabilität, Reaktionsfähigkeit und Selbstvertrauen.
Ausreichend Schlaf
Reduziert Reaktionsfehler und Unfallrisiken im Alltag.
Regelmässige Sehtests
Verbessern die Wahrnehmung von Gefahren und Hindernissen.
Sicheres Zuhause
Kleine Anpassungen wie Haltegriffe und Beleuchtung haben grosse Wirkung.
Defensives Fahren
Wichtiger Schutzfaktor im jüngeren und mittleren Lebensalter.
Früherkennung
Was regelmässig überprüfen?
Longevity Insight
Die wichtigste Unfallprävention verändert sich mit dem Alter.
Mit 30
Schutz vor allem durch sicheres Verhalten im Strassenverkehr, ausreichend Schlaf und einen bewussten Umgang mit Alkohol.
Mit 70
Schutz durch Muskelmasse, Balance, Sehvermögen und eine sichere Wohnumgebung mit Haltegriffen und guter Beleuchtung.
Erste Hilfe
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Datengrundlage und Referenzen
Schweizer Zahlen basieren auf BFU, ASTRA und dem Bundesamt für Statistik. Internationale Evidenz aus WHO, CDC, Cochrane Reviews und peer-reviewter Literatur.