Pyramide · Stufe 05

Ernährung

Die meisten Ernährungsformen unterscheiden sich vor allem in den Details, während die grundlegenden Prinzipien erstaunlich ähnlich sind. Protein, Ballaststoffe, Fettqualität, Mikronährstoffe und der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln erklären einen grossen Teil der langfristigen Gesundheitsunterschiede, die konkrete Ausgestaltung kann individuell unterschiedlich aussehen.

Drei Säulen

Was den Unterschied ausmacht.

Tellerprinzip

01

30%

Anteil

Richtwert für die Verteilung auf dem Teller, individuell anpassbar.

Beispiele

  • Fisch
  • Eier
  • Skyr
  • Griechischer Joghurt
  • Hülsenfrüchte
  • Tofu
  • Tempeh
  • Edamame

Einordnung

Eine ausreichende Proteinzufuhr unterstützt Muskelmasse, Regeneration und gesundes Altern und ist besonders ab dem mittleren Lebensalter relevant.

Die Basics

Sechs Hebel, gut belegt.

Protein

Unterstützt Muskelmasse, Regeneration und gesundes Altern.

1,6 bis 2,2 g pro kg Körpergewicht

Ballaststoffe

Unterstützen Darmgesundheit, Sättigung und Blutzuckerkontrolle.

30 bis 40 g pro Tag

Omega 3

Relevant für Herz, Gehirn und Entzündungsregulation.

Omega-3-Index > 8 %

Blutzucker

Stabile Verläufe unterstützen Energie und Stoffwechselgesundheit.

Hebel: Protein, Ballaststoffe, Schlaf, Bewegung

Lebensmittelqualität

Der Verarbeitungsgrad ist oft aussagekräftiger als das Nährwertlabel.

Fokus: möglichst unverarbeitet

Mikronährstoffe

Mängel bleiben häufig lange unbemerkt.

Blutwerte prüfen statt schätzen

Individualisierung

Jeder Körper reagiert anders.

Ab den Grundlagen beginnt die individuelle Anpassung. Unterschiede in Stoffwechsel, Darmgesundheit, Aktivitätsniveau und Lebensphase beeinflussen, welche Ernährung langfristig am besten funktioniert.

Faktor

Glukoseantwort

Menschen reagieren unterschiedlich auf dieselbe Mahlzeit.

Faktor

Verdauung & Sättigung

Verträglichkeit und Sättigung sind zentrale Signale.

Faktor

Schlaf

Ernährung beeinflusst Schlafqualität und Regeneration.

Faktor

Trainingsleistung

Die optimale Kohlenhydratverteilung ist individuell.

Unverträglichkeiten

Beschwerden strukturiert abklären.

Vor grösseren Ernährungsumstellungen lohnt es sich, mögliche Unverträglichkeiten sauber abzuklären, statt auf Verdacht ganze Lebensmittelgruppen zu streichen.

Laktose

Atemtest oder strukturierte Eliminationsphase mit Wiedereinführung.

Gluten / Zöliakie

Serologie und gegebenenfalls Biopsie vor jeder Eliminationsdiät.

FODMAPs

Zeitlich begrenzte Eliminationsphase, fachlich begleitet.

Histamin

Symptomtagebuch und gezielte Provokation statt Dauerverzicht.

Lebensmittelqualität

Nicht nur was, sondern auch woher.

Pestizide

Bei einigen Obst- und Gemüsesorten kann Bio-Qualität sinnvoll sein.

Fisch

Kleinere Arten enthalten in der Regel weniger Schwermetalle.

Tierhaltung

Fütterung und Haltung beeinflussen die Nährstoffzusammensetzung.

Verpackungen

Glas und Edelstahl reduzieren den Kontakt mit Weichmachern.

Saisonalität

Regional und reif geerntet ist häufig die nährstoffdichtere Wahl.