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Deep Plane Facelift
Auf einen Blick
Der Deep Plane Facelift löst Haut und SMAS als eine Einheit von der tiefen Faszie, durchtrennt die Haltebänder des Mittelgesichts (Zygomatic-, Mandibular-, McGregor-Ligament) und repositioniert die ganze Einheit vertikal nach oben-aussen — das ergibt das natürlichste und langhaltendste Resultat aller Facelift-Techniken.[1]
Vorteil: Haltbarkeit 10 bis 15 Jahre, kein 'gezogener' Look, anatomisch korrekte Korrektur der eigentlichen Hängematratze des Gesichts.
Preis dafür: Hohes technisches Risiko. Der Operateur arbeitet direkt an den motorischen Ästen des Nervus facialis — vorübergehende Schwäche in 3 bis 5 %, permanente Lähmung in 0.1 bis 1 % in erfahrenen Zentren.[3] Faszien- und SMAS-Probleme (Hartheit, sichtbare Bänder, Plication-Failure) sind in den ersten 3 bis 6 Monaten häufig, einzelne Patientinnen spüren die Tightness bis zu 12 Monate.
Kosten Schweiz: CHF 25'000 bis 40'000 (Mittelgesicht), CHF 35'000 bis 55'000 mit Hals. Aktive Raucher und Patientinnen mit unrealistischen Erwartungen sind keine Kandidatinnen.
- Kategorie
- Chirurgischer Facelift
- Technik
- Sub-SMAS, Deep Plane
- Anästhesie
- Vollnarkose oder tiefe Sedation
- OP-Dauer
- 4 – 6 h (+ Hals 1 – 2 h)
- Klinikaufenthalt
- 1 Nacht
- Downtime
- 10 – 21 Tage gesellschaftsfähig
- Schmerzlevel
- 4 – 6 / 10 (mit Medikation)
- Haltbarkeit
- 10 – 15 Jahre
- Kosten
- CHF 25'000 – 55'000
Wann ist ein Deep Plane Facelift die richtige Wahl?
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Gut geeignet
- Hängende Wangen, Jowls
- Tiefe Nasolabialfalten
- Unscharfe Kieferlinie
- Halserschlaffung (kombiniert)
- Mittelgesicht-Erschlaffung
Eingeschränkt geeignet
- Marionetten-Falten
- Submentale Fettpolster (kombiniert mit Neck Lift)
- Asymmetrien des Mittelgesichts
- Rezidiv nach klassischem SMAS-Lift
Nicht geeignet
- Feine Mimikfalten (besser Botulinumtoxin)
- Reine Hautqualität (besser Skin Booster)
- Volumenverlust ohne Hängen (besser Filler/Sculptra)
- Stirn-/Augenbrauenptose (besser Browlift)
Der Deep Plane Lift korrigiert Hängen und strukturelle Erschlaffung — nicht Hautqualität oder Volumen. Für ein vollständiges Resultat wird er häufig mit Blepharoplastik, Lipofilling oder Skin Boostern kombiniert.
Operation und Heilungsverlauf
Vor der Operation (4 – 6 Wochen)
- 4 Wochen Rauchstopp — non-negotiable bei den meisten Chirurgen.
- Internistische Abklärung, EKG, Blutbild, Gerinnung.
- Anästhesie-Visite, Aufklärung über Vollnarkose.
- 2 Wochen vor OP: keine Blutverdünner (ASS, NSAR, Fischöl, Vitamin E, Ginkgo).
- Hautpflege optimieren: Retinoid pausieren 1 Woche vorher, Sonnenschutz konsequent.
- Organisation: 2 Wochen Auszeit einplanen, Hilfe für die ersten 3 bis 5 Tage organisieren.
Während der Operation (4 – 6 Stunden)
Vollnarkose, sterile Lagerung. Markierung der Vektoren, Infiltration mit Lokalanästhetikum und Adrenalin.
- Schnitt: Schläfen-Haarlinie → vor dem Ohr → um Ohrläppchen → hinter dem Ohr in den Haaransatz; bei Hals zusätzlich submental.
- Kurze Haut-Unterminierung über dem SMAS, nur soviel wie nötig.
- Eintritt in die Deep Plane durch das SMAS oberhalb des Zygomatic-Ligaments.
- Auflösung der Haltebänder: McGregor-Patch, Zygomatic-Ligament, Mandibular-Ligament, Masseter-Cutaneous-Ligaments.
- Repositionierung vertikal nach kranial-lateral, Fixation in die tiefe Temporalfaszie.
- Hautresektion ohne Spannung, mehrschichtige Naht, Drainagen, Kompressionsverband.
Erste Woche (Tag 0 – 7)
- Tag 0 – 1: Klinikübernachtung, Drainagen-Kontrolle, IV-Schmerztherapie. Schlafen mit 30 ° erhöhtem Oberkörper.
- Tag 1 – 2: Drainagen-Entfernung. Erste Mobilisation. Kühlung mit Cold-Packs (nie direkt auf Haut).
- Tag 3 – 4: Maximale Schwellung. Hämatom-Verfärbung typisch livide bis bläulich-violett.
- Tag 5 – 7: Erste Fäden gezogen (vor dem Ohr). Schwellung beginnt nachzulassen.
Woche 2 – 6: das Faszien-Fenster
In dieser Phase entscheidet sich, wie sich das Faszien-Gewebe konsolidiert. Hartheit, Spannungsgefühl und sichtbare Konturen sind normal.
- Woche 2: Restliche Fäden. Make-up möglich. Manuelle Lymphdrainage durch erfahrene Therapeutin beginnen.
- Woche 3 – 4: Sanfte Faszien-Massage startet, idealerweise in der OP-Klinik oder bei spezialisierter Kosmetikerin. Lockert die SMAS-Schicht und beugt Hartheit vor.
- Woche 4 – 6: Sport in leichter Form (kein Krafttraining, keine Saunen, kein Schwimmbad). Taubheitsgefühle vor dem Ohr und am Hals sind weiterhin normal.
Monat 3 – 12: Konsolidierung
- Monat 3: 70 – 80 % des finalen Resultats sichtbar. Faszien fühlen sich noch fest an.
- Monat 6: Tightness löst sich, Resultat wirkt weicher und natürlicher. Sensibilität kehrt weitgehend zurück.
- Monat 12: Finales Resultat. Narben verblassen, restliche Taubheit verschwindet meist.
- Haltbarkeit: 10 – 15 Jahre. Hautalterung läuft weiter, aber die strukturelle Korrektur bleibt.
Risiken & Nebenwirkungen
Der Deep Plane Facelift ist die invasivste Methode der Gesichtsverjüngung. Er bietet das natürlichste und langhaltendste Resultat — bezahlt wird das mit dem höchsten Risiko-Profil aller Facelift-Techniken. Drei Komplikations-Cluster sind besonders relevant:
1. Fazialisnerv-Verletzungen. Vorübergehende Schwäche eines Astes in 3 bis 5 %, permanente Lähmung in 0.1 bis 1 % bei erfahrenen Operateuren — bei weniger erfahrenen Chirurgen deutlich häufiger.[3]
2. Faszien- und SMAS-Probleme. Hartheit der Faszien-Region, sichtbare Bänder, asymmetrische Konturen, Plication-Failure mit vorzeitigem Rezidiv. Manche dieser Probleme sind nur durch Revisionsoperation korrigierbar.
3. Wundheilungs- und Anästhesie-Risiken. Hämatom (1 – 3 % mit OP-Bedarf), Hautnekrose (insbesondere bei Rauchern), Infektion, Narbenprobleme, Thromboembolie, Anästhesie-Komplikationen.
Die Erfahrung des Chirurgen ist der wichtigste Faktor — ein Operateur sollte mindestens 30 bis 50 Deep Plane Lifts pro Jahr durchführen.
Nebenwirkungen und Häufigkeit
| Nebenwirkung | Häufigkeit | Dauer |
|---|---|---|
| Schwellung | fast immer | 2 – 6 Wochen, Restschwellung bis 3 Monate |
| Hämatom (klein, ohne OP) | häufig | 2 – 4 Wochen |
| Hämatom mit OP-Revision | 1 – 3 von 100 | Ausräumung in 24 – 48 h nötig |
| Faszien-Hartheit, Spannungsgefühl | fast immer | 3 – 6 Monate, vereinzelt bis 12 Monate |
| Taubheitsgefühl Wange / vor dem Ohr / Hals | fast immer | 6 – 12 Monate |
| Vorübergehende Fazialisnerv-Schwäche | 3 – 5 von 100 | 3 – 6 Monate |
| Permanente Fazialisnerv-Lähmung (Ast) | 0.1 – 1 von 100 (erfahrene Hand) | permanent |
| Hautnekrose vor dem Ohr | selten, bei Rauchern 8 – 12× erhöht | Wochen bis Monate |
| Hypertrophe Narben / Keloide | selten | Monate, ggf. Behandlung nötig |
| Pixie-Ear-Deformität | selten | permanent ohne Revision |
| Sichtbare Konturen / Bänder, Plication-Failure | selten | ohne Revision permanent |
| Infektion | selten | Antibiotika, ggf. Drainage |
| Parotis-Fistel / Sialozele | sehr selten | Wochen, ggf. Behandlung |
| Thromboembolie / Anästhesie-Komplikation | sehr selten | akut, potenziell schwerwiegend |
Kontraindikationen
- Schwere Herz- oder Lungenerkrankungen (Vollnarkose-Risiko)
- Unbehandelte Blutgerinnungsstörungen
- Aktive Hautinfektion im OP-Gebiet
- Aktive Krebserkrankung
- Aktive Raucher ohne mindestens 4 Wochen Rauchstopp
- Unkontrollierter Diabetes (Wundheilung)
- Schwere Sonnenschäden mit sehr fragiler Haut
- BMI über 32 (Anästhesie- und Hämatomrisiko)
- Unrealistische Erwartungen, körperdysmorphe Störung
Deep Plane Facelift in der Schweiz
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Auswahl etablierter Anbieter, keine medizinische Empfehlung. Verfügbarkeit, Geräte und Preise vorab telefonisch verifizieren. Standortdaten via OpenStreetMap.
Impressionen aus Social Media
Vorher/Nachher-Bilder und Operationsvideos zu diesem Eingriff folgen in einer späteren Aktualisierung.
FAQ
Häufige Fragen zu Deep Plane Facelift
Direkt beantwortet, mit Fakten und realistischen Erwartungen. Quellen am Ende der Seite.
Was ist ein Deep Plane Facelift und wie unterscheidet er sich von einem klassischen SMAS-Lift?
Beim Deep Plane Facelift wird die Haut nicht von der darunter liegenden Bindegewebsschicht (SMAS, Superficial Musculoaponeurotic System) getrennt. Stattdessen löst der Chirurg das SMAS und die Haut als zusammenhängende Einheit von tieferen Faszien und Haltebändern (McGregor-Patch, Zygomatic-Ligament, Mandibular-Ligament) und repositioniert die ganze Einheit nach oben-aussen.<sup>[1][2]</sup>
Der klassische SMAS-Lift zieht Haut und SMAS getrennt — das führt oft zum 'gezogenen' Look und löst die tiefen Haltebänder gar nicht. Der Deep Plane Lift gilt heute in der ästhetischen Chirurgie als anatomisch korrektere und länger haltende Methode, ist aber technisch deutlich anspruchsvoller und mit höherem Risiko für Fazialisnerv-Verletzungen verbunden.
Wie hoch ist das Risiko einer Fazialisnerv-Verletzung beim Deep Plane Lift?
Das Fazialisnerv-Risiko ist der entscheidende Punkt: Der Operateur arbeitet in einer Ebene unter dem SMAS und nahe an den motorischen Ästen des Nervus facialis (insbesondere Ramus zygomaticus und Ramus marginalis mandibulae).
- Vorübergehende Schwäche (Neuropraxie): in publizierten Serien 3 bis 5 %, meist erholt sich der Nerv innerhalb von 3 bis 6 Monaten.<sup>[3]</sup> - Permanente Lähmung eines Astes: 0.1 bis 1 % in spezialisierten Zentren, deutlich höher bei weniger erfahrenen Operateuren. - Häufigste betroffene Äste: Ramus marginalis mandibulae (asymmetrisches Lächeln) und Ramus temporalis (Stirn-/Augenbrauenheber).
Die Erfahrung des Chirurgen ist der wichtigste Risikofaktor. Diese Operation gehört in die Hand von Chirurgen, die regelmässig (mindestens 30 bis 50 Eingriffe pro Jahr) Deep Plane Lifts durchführen.
Welche weiteren Komplikationen sind möglich?
Häufig (≥ 5 %): - Ausgeprägte Schwellung und Hämatom in den ersten 7 bis 14 Tagen - Taubheitsgefühl an Wangen, vor dem Ohr, am Hals — meist Monate bis 1 Jahr - Spannungsgefühl, Hartheit der Faszien-Region für 3 bis 6 Monate - Vorübergehende Asymmetrie
Mittlere Häufigkeit (1 – 5 %): - Hämatom mit Revisionsbedarf (1 – 3 %) — operative Ausräumung nötig, sonst Nekrose-Risiko - Hautnekrose vor dem Ohr, am häufigsten bei Rauchern (Risiko bis 12-fach erhöht) - Hypertrophe Narben, Keloide (vor allem retroaurikulär) - Pixie-Ear-Deformität (verzogenes Ohrläppchen) bei falscher Hautspannung
Selten (< 1 %): - Permanente Fazialisnerv-Lähmung - Infektion, tiefe Wundheilungsstörung - Speicheldrüsen-Verletzung (Parotis-Fistel, Sialozele) - Thromboembolie - Anästhesie-Komplikationen
Rauchen erhöht das Komplikationsrisiko deutlich — viele Chirurgen operieren nur bei mindestens 4 Wochen Rauchstopp vor und nach dem Eingriff.
Was sind Faszien- und SMAS-Probleme, die nach dem Lift auftreten können?
Die Faszien-Ebene ist beim Deep Plane Lift die eigentliche Arbeitsebene. Probleme entstehen, wenn die Repositionierung zu fest, zu locker oder asymmetrisch erfolgt:
- Faszien-Tightness / 'Hartheit': Das SMAS und die darunterliegenden Faszien sind für 3 bis 6 Monate spürbar fest, vereinzelt bis zu 12 Monate. Manuelle Lymphdrainage und Faszien-Massage ab Woche 3 bis 4 helfen. - Sichtbare Konturen / Bänder: Bei zu starker Mobilisation oder fehlerhafter Naht-Technik können vertikale Bänder am Hals (Platysma-Band) wieder auftreten oder asymmetrische Wangenkonturen entstehen. - SMAS-Plikation versus Plication-Failure: Lockerung der inneren SMAS-Nähte führt zu vorzeitigem Rezidiv des Hängens (typisch 6 bis 18 Monate postoperativ). - Trigger-Punkte und chronische Spannung: Anhaltende Verspannungen in M. masseter und M. temporalis sind möglich, vor allem bei Patienten mit vorbestehender Kiefergelenks-Problematik. - Hochgezogene Mundwinkel oder 'wind-swept look': Übermässiger lateraler Zug, in der Regel Folge eines klassischen Skin-Lift-Vektors statt eines vertikalen Vektors entlang der McGregor-Linie.
Die Korrektur dieser Faszien-Probleme ist aufwendig und in vielen Fällen nur durch eine Revisionsoperation möglich.
Wie läuft die Operation ab?
Dauer: 4 bis 6 Stunden (mit Hals: 5 bis 7 Stunden).
Anästhesie: Vollnarkose oder tiefe Sedation mit Lokalanästhesie.
Schnittführung: Vor dem Ohr (in der Haarlinie der Schläfe beginnend), um das Ohrläppchen herum, hinter dem Ohr in den Haaransatz. Bei Halskorrektur zusätzlich submentaler Schnitt unter dem Kinn.
Schritte: 1. Hautlappen wird in einer dünnen Ebene über dem SMAS gelöst (kurze Strecke, nur so viel wie nötig). 2. Tiefenpräparation durch das SMAS in die Deep Plane — Eintritt typisch über die Zygomatic-Ligaments. 3. Auflösung der Haltebänder (McGregor-Patch, Zygomatic, Mandibular, Masseter). 4. Repositionierung der Haut-SMAS-Einheit nach kranial-lateral entlang einer vertikalen Achse. 5. Fixation mit nicht-resorbierbaren Nähten in die tiefe Temporalfaszie. 6. Hautresektion (nur überschüssige Haut, ohne Spannung), Naht. 7. Drainagen für 24 bis 48 Stunden, Kompressionsverband.
Wie verläuft die Heilung und wann sieht das Resultat natürlich aus?
Woche 1: Starke Schwellung, Hämatome, Spannungsgefühl. Drainagen-Entfernung 24 bis 48 Stunden post-OP. Fadenzug zwischen Tag 5 und Tag 10.
Woche 2 – 3: Schwellung lässt nach, blaue Flecken werden gelblich. Diskretes Make-up möglich. Die Patientin ist wieder gesellschaftsfähig (mit Make-up und Frisur).
Monat 1 – 3: 70 bis 80 % des finalen Resultats sichtbar. Faszien fühlen sich noch fest an, Taubheitsgefühle vorhanden.
Monat 3 – 6: Faszien-Tightness löst sich, Resultat wird natürlicher und weicher. Sensibilität kommt grösstenteils zurück.
Monat 6 – 12: Finales Resultat. Narben verblassen weiter, restliche Taubheitsgefühle (vor allem hinter dem Ohr und am Hals) verschwinden meist.
Haltbarkeit: 10 bis 15 Jahre — der Deep Plane Lift hält deutlich länger als ein klassischer SMAS-Lift, weil die Haltebänder selbst neu fixiert werden.
Was kostet ein Deep Plane Facelift in der Schweiz?
Schweizer Preisrahmen (inkl. OP, Anästhesie, Klinikaufenthalt, Nachkontrollen): - Deep Plane Facelift Mittelgesicht: CHF 25'000 – 40'000 - Deep Plane Facelift + Neck Lift kombiniert: CHF 35'000 – 55'000 - Zusätzlich Blepharoplastik: + CHF 6'000 – 10'000 - Klinikübernachtung (meist 1 Nacht): in den meisten Paketen enthalten
Die Preise variieren stark mit der Erfahrung des Chirurgen. Deep-Plane-Spezialisten in Zürich, Genf oder Lugano liegen am oberen Ende des Bandes. Vorsicht vor Angeboten unter CHF 20'000 — das deutet oft auf einen klassischen SMAS-Lift hin, der als 'Deep Plane' beworben wird.
Für wen ist die Operation nicht geeignet?
Absolute Kontraindikationen: - Schwerwiegende Herz- oder Lungenerkrankungen, die eine Vollnarkose verbieten - Unbehandelte Blutgerinnungsstörungen - Aktive Hautinfektion im OP-Gebiet - Aktive Krebserkrankung - Unrealistische Erwartungen oder körperdysmorphe Störung
Relative Kontraindikationen / Hohe-Risiko-Profile: - Aktive Raucher — Hautnekrose-Risiko 8 bis 12-fach erhöht. Viele Chirurgen lehnen ab oder verlangen 4 Wochen Rauchstopp. - Schlecht eingestellter Diabetes (Wundheilung) - Autoimmunerkrankungen unter Immunsuppression - Schwere Sonnenschäden mit sehr dünner, fragiler Haut - BMI über 32 (Anästhesie- und Hämatomrisiko) - Z. n. vorherigem Facelift mit Narbenproblemen — Revisionen sind technisch anspruchsvoller