Treatments bei Falten
Hier findest du aktuelle Behandlungen, die bei mimischen Falten, statischen Falten und nachlassender Hautstruktur eingesetzt werden. Die Treatments sind nach Invasivität gruppiert. Klicke auf eine Kategorie, um Wirkprinzip, Beispiele, Evidenz, Vorteile und Grenzen zu sehen.
Wie entstehen Falten?
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Kollagenverlust
Ab Mitte 20 baut die Haut jährlich rund 1% Kollagen ab, das Bindegewebe verliert Spannung.
Elastinverlust
Elastische Fasern regenerieren kaum, die Haut federt schlechter zurück.
UV-Strahlung und Photoaging
UVA dringt tief ein und ist für bis zu 80% der sichtbaren Hautalterung verantwortlich.
Mimik und Muskelbewegungen
Wiederholte Kontraktionen prägen über die Jahre statische Linien in die Haut.
Volumenverlust im Gesicht
Fettkompartimente und Knochen schrumpfen, dadurch entstehen Schatten und Vertiefungen.
Schlaf und Regeneration
Während des Tiefschlafs läuft die Zellreparatur, chronischer Schlafmangel beschleunigt sichtbares Altern.
Rauchen
Nikotin verengt Gefässe und reduziert Kollagenproduktion, typisch sind Raucherfalten um den Mund.
Umweltbelastungen
Feinstaub, Ozon und blaues Licht erzeugen oxidativen Stress, der Hautstrukturen schädigt.
Arten von Falten
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Mimikfalten
Entstehen durch wiederholte Muskelbewegungen im Gesicht, etwa Lachfältchen um die Augen, Krähenfüsse oder die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen. Sie zeigen sich vor allem beim Sprechen, Lachen oder Stirnrunzeln und prägen sich über Jahre in die Haut ein.

Statische Falten
Sind auch in Ruhe sichtbar und entstehen durch Volumenverlust, nachlassende Bindegewebsspannung und die kumulative Alterung der Haut. Sie verlaufen oft entlang der Nasolabialfalte, an den Wangen oder im Bereich der Marionettenlinien.

Knitterfalten
Feines, oberflächliches Linienraster auf trockener, dünner Haut, häufig an Wangen, Hals und Dekolleté. Sie entstehen, wenn die Hornschicht an Feuchtigkeit verliert und die epidermale Barriere ausdünnt, oft verstärkt durch UV-Exposition.

Schlaffalten
Folge nachlassender Hautspannung und abgesunkener Gewebsschichten, typisch im Wangen-, Kinn- und Halsbereich. Sie entstehen durch Kollagen- und Elastinabbau, Volumenverlust im Fettgewebe sowie die Schwerkraft, die das Gewebe über die Jahre nach unten zieht.
Keine Verletzung der Haut. Geringes Risiko, meist keine Ausfallzeit.
Kontrollierte Eingriffe in die Haut. Moderate Ausfallzeit und moderates Risiko.
Tiefere oder operative Eingriffe. Höheres Risiko und längere Ausfallzeit.